On The Road Again

Hola, chicas y chicos,

die Zeit ist mal wieder wie im Fluge vergangen und ich weiß gar nicht, über was ich alles berichten soll. Es passiert einfach so viel. Jedenfalls fühlt es sich verdammt gut an 😎.

Nachdem ich my beloved ❤️  Rhythm Hut verlassen habe, ging es entlang der Ostküste nach Norden.

Genauer genommen ging es durch das Land der Kuring-gai, Awabakal, Worimi, Biripi, Dainggatti, Gumbainggir und Bundjalung people. Das sind die Communities, die sich Jahrtausende um dieses heilige Land gekümmert haben (und dass wesentlich besser gemacht haben als die westliche Zivilisation nach der Kolonisierung). Leider war es für mich noch nicht möglich, mich intensiv mit den Aboriginals auszutauschen. Aber das kommt hoffentlich noch.

In meinem Blog habe ich noch nie den Begriff Aborigine verwendet für die Ureinwohner Australiens. Das liegt daran, dass dieses Wort als Schimpfwort verstanden werden kann. Ich habe eben gehört, dass es in Nordamerika auch so ist 🤷‍♂️. Die offizielle Bezeichnung der Ureinwohner Australiens ist Aboriginal people/s oder Indigenous Australian people/s . In deutsch wäre das demnach Ureinwohner Australiens. [2]

Man könnte aber auch coolere Bezeichnungen wie Blak Fellas verwenden. Blak ist in diesem Zusammenhang richtig geschrieben, das es die Art und Weise ist, wie sich die Aboriginals untereinander bezeichnen. Blak Fella sollte aber auch mit Vorsicht verwendet werden, da es auch immer auf den Kontext aufkommt. Ich berichte bestimmt nochmal darüber, sobald ich mehr Erfahrung gesammelt habe.

[2] https://www.ipswich.qld.gov.au/__data/assets/pdf_file/0008/10043/appropriate_indigenous_terminoloy.pdf

Zu beginn führte mich mein Trip entlang der Ellenborough Falls, welcher mit 200m der höchste Wasserfall in New South Wales ist und auch unter den höchsten Fällen in der südlichen Hemisphäre zählt. Dann ging es weiter, entlang atemberaubenden Stränden und einzigartiger Natur nach Bellingen

Bellingen ist definitv eines meiner Highlights entlang der Ostküste. Eine verschlafene, alternative Stadt mit Hippi Flair. Genau mein Ding. Außerdem ist die Bibliothek extrem gut und es ist möglich am dortigen Flussufer, direkt neben einem Park, im Auto zu übernachten. Zumindest hatte ich dort nie Probleme mit Ranger. Dies war nicht immer so. Mittlerweile hab ich zweimal Strafe zahlen müssen. Einmal für illegales übernachten im Auto und einmal falsch parken. Meiner Meinung nach jedes mal extrem übertrieben und pingelig.

 

Ein weiteres Highlight meiner Reise war die geile Tierwelt Australiens. Mittlerweile hab ich aber auch die ein oder andere gefährliche Spinne erspähen können, hab aber leider kein Foto.

Nahe Bellingen liegt die kleine Community Bundagen. Communities in Australien sind sehr naturbelassene Orte, in denen man  sich einkauft und dann ein Grundstück zugewiesen bekommt. Meistens gibt es auch ein Gemeinschaftsort mit einer Halle in welcher Veranstaltungen (Konzerte, Yoga, Meditation) abgehalten werden können. Dort habe ich zusammen mit Gary gewohnt. Es war definitv eine sehr interessante Erfahrung.

Anschließend gings weiter in Richtung Byron Bay, dem Epizentrum der Tourismusbranche in Australien. Da Unterkunft dort extrem teuer ist und ich nicht nochmal Strafe zahlen wollte, hab ich mir mal wieder einen Ort zum arbeiten gesucht. Untergekommen bin ich bei Masta. Einer älteren Lady bei welcher ich lediglich 2h am Tag arbeiten musste und somit einen Standplatz hatte und Dusche+Toilette benutzen konnte. Eine Aufgabe, die ich hatte, war einen Baum zu fällen. Wie ich finde, ist mein Fällschnitt gut gelungen. Ich muss aber auch dazu sagen, dass der Stamm von diesem Farn sehr gerade gewachsen ist und es keine Äste und Blätter gab (ist normal bei toten Tree Ferns)

Die Pflanze, bei welcher ich den Namen im Video vergessen hatte ist übrigens Bougainville.

In Byron hab ich dann auch Steffi getroffen. Wer Desi und meinen Blog aus Neuseeland von anno dazumal verfolgt hat, kann sich bestimmt noch an sie erinnern. Ist echt lustig, dass wir beide aus Deutschland kommen, uns aber jedes mal auf der anderen Seite der Welt treffen. Ich kann Steffis Blog [3] nur empfehlen! Die Bilder sind qualitativ voll hochwertig. Danke Stef, für die geilen Surfbilder! Leider war ich nicht fähig ordentlich auf dem Brett zu stehen.

[3] https://stef-abroad.tumblr.com

Mittlerweile bin ich wieder in der Rythm Hut angekommen, in welcher ich Weihnachten verbracht habe und Silvester feiern werde. Aber das ist ein neues Kapitel.

Bis dahin, Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Grüße, Lars

3 Kommentare zu „On The Road Again“

  1. Lieber Lars,
    ein unnormales Jahr neigt sich endgültig dem Ende. Schön, dass du es in Australien verbringen durftest.
    Schaff dir weiterhin unvergessliche Erinnerungen. Glaub mir, die tragen dich durch jeden Lock- oder Shutdown.
    Fernweh ist mindestens genauso schlimm wie Heimweh. Ich hoffe du hattest angenehme Feiertage! Zuhause bei dir liegt Schnee.
    Mama hatte mit Tante Dora telefoniert.
    Alles Gute für 2021 und wir erwarten dich sehnsüchtig zurück!
    Liebe Grüße Tante Margot und Sylvia

    1. Hey Sylvia, danke für deinen Kommentar und die Glückwünsche! Ich wünsch euch auch ein gesundes neues Jahr 2021 und hoffe ihr hattet ruhige Feiertage. Ich war zu Weihnachten und Sylvester bei nem Kumpel und seiner Family eingeladen. Ich hab hier (Rhythm Hut) sehr viele Freunde sodass ich zu keiner Zeit allein war. Ich habs echt genossen, freue mich aber auch extrem euch dieses Jahr wieder zu sehen (vermutlich im Sommer, wenn es angenehmere Temperaturen sind). Grüße auch an Onkel Reiner.

  2. Hallo Lars, deine Landschaftsbilder sind der Hammer. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie toll das erst live ausgesehen hat.
    Pass gut auf dich auf und genieß die Zeit.
    Bis bald, fühl dich gedrückt!😊

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